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ERSTE MAI GMBH - Erste Mission für Autarkie & Innovation

Die ERSTE MAI GMBH hat sich in erster Linie der Gewinnung von Energien aus Kraft-Wärme-Kopplung verschrieben.

Der Markt der Energiequellen wächst stetig und erfreut sich auch beim Endverbraucher immer größeren Zuspruchs – trotz der, je nach präferierter Technologie, oftmals immenser Anschaffungskosten.

Für diesen hohen Grad der Attraktivität sorgt bei Weitem nicht nur der Umweltgedanke, sondern zu einem großen Teil die breit gefächerten Einsatzmöglichkeiten die durch Anschaffung einer Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlage (KWKA) entstehen, als auch der Verkauf des erzeugten Stroms und der Wärme.
 

Die Formen alternativer Energiegewinnung erfreut sich immer größerer Beliebtheit und der Markt wächst stetig mit zunehmenden Nachfrage. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie die unterschiedlichen Formen der Energiegewinnung:

Am Anfang steht der Umweltgedanke; das Wissen um die schädlichen Einflüsse auf unsere Umwelt durch Abgase und Abfallprodukte aus herkömmlicher Energiegewinnung ist nicht neu und lastet von Jahr zu Jahr schwerer; irreparable Eingriffe in unser Ökosystem sind die unangenehmen Nebenwirkungen herkömmlicher Energieerzeugung wie z.B. mit Hilfe atomarer Energie. Abgase schädigen unsere Atmosphäre – Klimaschwankungen und drastische Veränderungen der Wetterverhältnisse sind die Folge. Längst sind Flutkatastrophen oder hohe Temperaturen mit ausbleibendem Niederschlag keine Seltenheit mehr. Des Weiteren gibt es bis heute keine zuverlässige Lösung zur Entsorgung, bzw. sicheren Endlagerung atomarer Abfälle. Ebenso hätte ein Störfall in einem AKW fatale langfristige Folgen.

Die Orientierung nach effizienten Möglichkeiten der Energiegewinnung beinhaltet sicherlich den Gedanken an eine genesene Umwelt – es ist eine Maßnahme, die nicht nur unseren Lebensstandard sichert, sondern genau genommen eine überlebensnotwendige Maßnahme bedeutet.

Wesentlich für die Installation einer KWK-Anlage ist das kombinierte Ergebnis – in einem Schritt werden Strom und Wärme erzeugt. Hier wird deutlich, wie schnell sich die Anschaffungskosten amortisieren und ein solches Projekt Erträge erwirtschaftet.

Ein weiteres Argument ist die Umrüstung bestehender Heizungsanlagen; da eine KWK-Anlage ohne Probleme an den bereits bestehenden Heizkreislauf angeschlossen werden kann und in einem Gebäude mit Anschluss an das örtliche Stromnetz bereits die Möglichkeit der Einspeisung des Stroms gegeben ist (sei es im Gebäude selbst oder außerhalb durch eine nahe gelegene Transformatoren-Anlage), ist die Umrüstung auf Kraft-Wärme-Kopplung durch eine KWK-Anlage denkbar einfach und die Kosten hierfür denkbar gering.

Zu nennen bleibt der Vorteil, dass nicht nur Energie in Form von Strom zur Einspeisung gewonnen wird; die bei dem Verbrennungsvorgang erzeugte Wärme, die genau genommen als Abfallprodukt gewertet werden müsste, lässt sich als Brauchwärme (Heizung / Wassererwärmung) weiternutzen.
 

Eine KWK-Anlage ist eine modular aufgebaute Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme, die vorzugsweise am Ort des Wärmeverbrauchs betrieben wird, aber auch Nutzwärme in ein Nahwärmenetz einspeisen kann. Sie setzt dazu das Prinzip der Kraft- Wärme-Kopplung ein. Als Antrieb für den Stromerzeuger können Verbrennungsmotoren, d. h. Diesel- oder Gasmotoren, aber auch Gasturbinen verwendet werden.
Der höhere Gesamtnutzungsgrad gegenüber der herkömmlichen Kombination von lokaler Heizung und zentralem Kraftwerk resultiert aus der Nutzung der Abwärme der Stromerzeugung direkt am Ort der Entstehung. Der Wirkungsgrad der Stromerzeugung liegt dabei, abhängig von der Anlagengröße, zwischen etwa 25% und 50%. Durch die ortsnahe Nutzung der Abwärme wird die eingesetzte Primärenergie aber zu 80% bis über 90% genutzt. Blockheizkraftwerke können so bis zu 40% Primärenergie einsparen.

Übliche KWK-Module haben elektrische Leistungen zwischen fünf Kilowatt und fünf Megawatt. Unter 50 kW spricht man auch von Mini-Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK), unter 15 kW von Mikro-KWK. Mini- und Mikro-KWK werden in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Betrieben und im Siedlungsbau verwendet. Die Kraft-Wärme-Kopplung wird ebenfalls in Heizkraftwerken genutzt, dort typischerweise mit elektrischen Leistungen von einigen hundert MW.

Das Spektrum der elektrischen und thermischen Leistung von KWK-Anlagen reicht von wenigen Kilowatt bis zu mehreren hundert Megawatt. Seit ungefähr dem Jahr 2000 kommen zunehmend etwa waschmaschinengroße, so genannte Mini- und Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung Anlagen für den Einsatz in Einfamilienhäusern, Wohngebäuden, kleineren Gewerbebetrieben und Hotels auf den Markt. Die mit 700 MW elektrischer Leistung zurzeit größte KWK-Anlage Europas steht in England. Damit stehen heute für das gesamte Spektrum des Wärmebedarfs angemessene KWK-Lösungen zur Verfügung.

 

Verbindungen im Bereich der Herstellung von KWK-Anlagen ermöglichen es uns, aus einem breiten Angebot an Herstellern von Motoren, Generatoren, Wärmetauschern jeglicher Art und ausreichend Zubehör zu schöpfen. Dadurch bietet sich gerade im Bereich der Anschaffungskosten ein enormes Einsparungspotential, wodurch der bisher marktübliche Verkaufspreis gesenkt und an den Endkunden weitergegeben werden kann.

Zur Umsetzung bieten sich dem Endkunden zwei Varianten:

Auf der einen Seite steht der Erwerb einer KWK-Anlage durch den Kunden, der dadurch in die Lage versetzt wird, zu 100% von Wärme- und Stromertrag profitieren zu können. Dafür trägt er allerdings auch zu 100% die Anschaffungs-, Betriebskosten, Versicherungen, etc.

Auf der anderen Seite steht die Umsetzung in Form eines Kooperationsmodells:

Dabei werden der ERSTE MAI GMBH Stellplätze für die Einrichtung von Großaggregaten gestellt, wobei die Abwärme des Verbrennungsprozesses für Heiz- und Brauchwassererwärmung dem Grundstückseigentümer zur Verfügung gestellt wird.

Dieses Konstrukt aus Betreiber und Wärmeabnehmer ermöglicht zum Einen dem Betreiber ein Angebot an Stellplätzen und zum Anderen dem Wärmeabnehmer eine enorme Ersparnis in Punkto Heizkosten. Somit ist diese Art der Kooperation attraktiv für beide Seiten.

 

gedankeDer Realisierung legen wir zunächst die Zielsetzung und Inhalte des KWK-Gesetzes zugrunde. Es regelt u. a. die Abnahme und Vergütung durch die Netzbetreiber von ausschließlich aus KWK-Anlagen gewonnenem Strom. Demnach sind die Netzbetreiber gesetzlich an die Verpflichtung gebunden, diesen Strom abzunehmen und entsprechend zu vergüten.

So soll eine nachhaltige Energieversorgung für Klima- und Umweltschutz erwirkt werden.

Der Betrieb einer KWK-Anlage bedeutet die Erzeugung von Strom auf der einen Seite, die Erzeugung von Wärme auf der anderen Seite. Man spricht bei einer KWK-Anlage auch von einer Veredelung des Betriebsstoffes, gleich welchem. Der Strom darf frei verkauft oder ins öffentliche Netz eingespeist werden.

Die „abfallende“ Wärme wird entweder in Form eines Kooperationsvertrages an den Projektpartner abgetreten, oder zu 100% durch den Käufer genutzt, der sich dadurch in Punkto Wärmeversorgung autark stellt.

 

Dieser Leitfaden will alle, die ihre Energieversorgung selbst in die Hand nehmen möchten, auf ihrem Weg zur eigenen KWK-Anlage begleiten. Dabei werden die Möglichkeiten zur Errichtung und zum Betrieb einer solchen Anlage erläutert, im Überblick, Schritt für Schritt und mit Hilfe von Checklisten. Auch die Schwierigkeiten, die auftauchen können, sollen nicht verschwiegen werden. Gleichzeitig werden Hilfen zu deren Überwindung angeboten. Dazu finden Sie hier bereits gut funktionierende Beispiele, Literaturhinweise und Links auf weiterführende Webseiten sowie Erläuterung der gesetzlichen und steuerlichen Grundlagen.
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist die gekoppelte Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme. In Kraft-Wärme- Kopplungs-Anlagen wird die Abwärme, das „Abfallprodukt“ der Stromerzeugung, über Wärmetauscher ausgekoppelt und als Nutzenergie bereitgestellt. Über Wärmenetze kann sie an einzelne Verbraucher verteilt und zum Heizen genutzt werden. So ersetzt eine Heizzentrale die Wärmeerzeugung in vielen einzelnen Heizungsanlagen. Das Prinzip der KWK wird bereits vielfach in Heizkraftwerken realisiert. Durch die gleichzeitige Nutzung von Strom und Wärme werden zirka 80% der Primärenergie genutzt und so Ressourcen geschont.

 

Hier möchten wir Ihnen den Film "Kraft-Wärme-Koppelung ist einfach effizient" der Berliner Energieagentur vorstellen. Der Film ist am 3. Juli 2009 von der BEA (YouTube-Kanal von BEA09B) auf YouTube veröffentlicht worden und wurde lediglich auf unserer Webseite eingebettet. Das unserer Meinung nach sehr gut gemachte Video beschreibt in sachlicher Weise den Sinn und Zweck von Kraft-Wärme-Koppelung.

 

 

Kraft-Wärme-Kopplung ist "einfach effizient", Teil 1

Kraft-Wärme-Kopplung ist "einfach effizient", Teil 2